Roadtrip durch Schottland März/April 2017
Roadtrip durch Schottland - das Land wo einem zehn Tage vorkommen wie drei Wochen
Kurz entschlossen ging es für meine Lieblings-Elli und mich ab nach Schottland. Da wir beide nicht grad Schwerverdiener sind und man ja hört wie teuer eine Reise nach Schottland sein soll, haben wir versucht das Beste daraus zu machen und ich muss sagen, dass man auch mit einem kleineren Budget einen wahnsinnig tollen Urlaub haben kann. Aber dazu später mehr.
Natürlich bedarf so ein Trip auch einer gewissen Vorbereitung und Planung, wenn man nicht über ein Reisebüro buchen, sondern alles selbst zusammen stellen will.
Also gesagt-getan. Als erstes hab ich mich um unsere Flüge gekümmert und wenn man das Erscheinen des Flugplanes und einen groben Reisezeitraum im Blick hat kann man da schon das ein oder andere Schnäppchen machen. So sind wir mit einem großen Koffer für beide und jedem seinem Handgepäck mit 75€ pro Nase für Hin- und Rückflug bei easyjet davon gekommen. Günstiger schafft man das nicht mal mit dem eigenen Auto. Als nächstes ging es auf die Suche nach einem Mietwagen. Da das das erste mal in meinem Leben war, dass ich mich um einen Mietwagen kümmern musste habe ich natürlich dort gebucht wo es am günstigsten war -bei easyrent- was ich im nachhinein nie wieder machen würde. Ich kann nur jedem raten ein paar Euro mehr zu investieren und zu den großen und bekannten Vermietungen wie Europcar zu gehen. Aber man muss gewisse Erfahrungen ja erstmal sammeln.
Da das Auto nun auch in Sack und Tüten war, machte ich mich an die Routenplanung, durchstöberte tagelang das Internet um die sehenswertesten Sachen raus zu picken und buchte anschließend über Hostelworld unsere Unterkünfte. Ich habe zuvor immer nur in Hotels übernachtet und war gespannt was uns auf unserem ersten Roadtrip erwartete.
Ich habe euch mal unsere grobe Route zusammen gestellt und werde euch dann von jedem unserer Tage Bericht erstatten, was wir so erlebt und schönes gesehen haben :)
1. Tag - Auf nach Edinburgh
Nach einer netten Begrüßung machten wir uns auf die Suche nach unserem Zimmer, welche alle einen Themenbezogenen Namen hatten - auch jedes Bett war dann dem Thema entsprechend benannt, so war es einfacher seine eigene Koje zu finden. Im zweiten Stock wurden wir fündig, bezogen unser Zimmer und fielen direkt ins Bett, denn am nächsten Tag sollte unsere Reise früh beizeiten beginnen.2. Tag - Von Edinburgh nach Inverness
Sonntag Morgen gegen 8 startete unsere erste Etappe. Die Straßen waren noch menschenleer und kaum Verkehr. Sehr angenehm für uns, wenn man sich erstmal ans Linksfahren gewöhnen muss.
Raus aus der Stadt Richtung Inverness ging es vorbei an der atemberaubenden Forth Road Bridge. Umso weiter man Richtung Norden fuhr, desto schöner wurde die Landschaft.
Unser erstes Zwischenziel - ungefähr auf der Hälfte der Strecke war Pitlochry. Eine kleine Gemeinde mit wirklich schönen Häusern, welche alle im gleichen Baustil erbaut waren.
Viele Bäume da oben waren an Stamm und Ästen völlig mit Moos bedeckt, sowas hab ich bis jetzt noch nirgendwo anders gesehen.
Wir haben heute schon wahnsinnig viel gesehen und viele tolle Eindrücke sammeln können.
3. Tag - Von Inverness zur Isle of Skye
Heute Morgen ging es wieder zeitig raus, denn wir hatten eine Bootstour auf Loch Ness zum Urquhart Castle gebucht. Vielleicht bekommen wir ja Nessie zu Gesicht?
Da wir zum Anleger ein Stück zu fahren hatten und unsere "Fotografierwut" ausleben wollten, sind wir ein paar Minuten eher gestartet um noch ein kleines zeitliches Puffer zu haben. Der Wettergott war uns wieder seelig - von wegen in Schottland regnet es nur. Wir legten einen kleinen Zwischenstop ein, wo wir durch ein paar Treppen direkt ans Ufer von Loch Ness kamen und machten ein paar schöne Fotos. Anschließend ging es weiter zum Bootsanleger. Eine halbe Stunde tuckerten wir mit dem kleinen Katamaran über Loch Ness bis wir schließlich Urquhart Castle erreichten. Dort hatten wir eine Stunde Zeit um uns alles anzuschauen. Man konnte auf die alten Türme hoch und hatte eine tolle Aussicht über den ganzen See. Wir genossen die Zeit in der Sonne und ließen uns von der Ruine inspirieren. Der Ausflug war wirklich eine lohnende Investition. Nach der Stunde ging es wieder aufs Bötchen und wir fuhren noch einmal die halbe Stunde bis wir wieder am Anleger waren. So sehr wir die Augen auch offen gehalten haben - Nessie bekamen wir leider nicht zu Gesicht.
Nach unserer Bootstour ging es weiter Richtung Westen zur Isle of Skye. Wir kamen bald aus dem Staunen nicht mehr raus, so wunderschön war die Landschaft die wir auf dem Weg passierten. Besonders angetan hatte es uns Loch Cluany. Durch das schöne Wetter spiegelten sich die Berge im See, das sah einfach traumhaft aus. Deswegen verweilten wir da auch ein paar Minuten und schossen Fotos ohne Ende. Die auszusortieren war am Ende eine ganz schön schwere Aufgabe, da eins schöner als das andere war. Als wir uns endlich satt gesehen hatten ging es dann weiter. Das nächste Zwischenziel auf unserer heutigen Etappe war das Eileen Donan Castle. Ein schnelles Foto von Außen und dann ging es auch schon weiter. Man muss ja schließlich seine Prioritäten setzen :).
Von da aus konnte man dann auch schon die Brücke sehen, welche uns zu unserem Tagesziel bringen sollte - der Isle of Skye. Auf der Insel angekommen, checkten wir in unser Hostel ein und gingen dann in ein kleines Restaurant, wo wir den Abend mit einer leckeren Pizza und einem Cider ausklingen lassen haben. Außerdem mussten wir das WLAN ausnutzen und verharrten da noch ein Weilchen länger als nötig :)
4. Tag - 1. Teil der Isle of Skye
Heute sind wir wieder beizeiten aus dem Bett gekrochen, da unsere To-do Liste für den Tag ziemlich voll war - die erste Etappe auf der Isle of Skye stand auf dem Plan. Wir machten uns bei herrlichstem Wetter auf zu einem kleinen Supermarkt um nicht mit leerem Magen starten zu müssen und setzten dann unsere wilde Fahrt fort. Der erste Stop war die kleine Brücke in Sligachan. Die Kulisse war einfach traumhaft mit den schneebedeckten Bergen im Hintergrund. Wir liefen die ganzen Wege rings um die Brücke ab um Fotos aus allen Winkeln zu schießen und ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen :)
Auf direktem Weg ging es dann weiter nach Portree, der so genannten "Hauptstadt" der Isle of Skye. Dort gibt es viele kleine Lädchen mit dem nötigsten was man so zum Überleben braucht und die Suche nach einer neuen Speicherkarte gestaltete sich ein wenig schwierig. Letztendlich wurde ich aber glücklicherweise fündig, sonst hätte für den Rest des Tages das Handy zum Fotografieren herhalten müssen.
Wir machten noch einen kleinen Abstecher zum Hafen, da sich dort die relativ bekannten bunten Häuschen befanden und dann ging die Reise weiter zum Old Man of Storr - einer 48m hohen Felsnadel. Sie ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf der Isle of Skye. Am Old Man angekommen stellten wir das Auto am Straßenrand ab und machten uns bei herrlichstem Sonnenschein auf den Weg nach oben. Es ging steil bergauf und war ganz schön anstrengend, aber der Ausblick entschädigte uns für alles.


Als wir wieder unten am Auto angekommen sind wollten wir eigentlich auf dem Weg zum Coral Beach noch das Dunvegan Castle besuchen, allerdings hatte dieses leider saisonal noch geschlossen. Wir konnten nicht einmal einen Blick darauf erhaschen, da alles umzäunt und zugewachsen war, also fuhren wir weiter. Endlich bekamen wir das Meer zu Gesicht. Als wir uns an den freilaufenden Schafen vorbei geschlängelt hatten, parkten wir unser Auto in der Nähe vom Strand und mussten das letzte Stück mal wieder laufen. Der Weg führte uns vorbei an steinigen Stränden und über eine große Wiese mit alten Mauern. Der Coral Beach an sich war nur eine kleine Bucht mit herrlich weisem Sand. Wir setzten uns ein paar Minuten einfach auf die Wiese hinter dem Strand und beobachteten die wilden Kaninchen, die sich genau dort häuslich eingerichtet und ihr Gängesystem im lockeren Boden gebuddelt hatten. Wir verhielten uns ganz ruhig und konnten sogar das ein oder andere Foto von den Kaninchen schießen, welche neugierig aus Ihrem Bau gekrochen kamen. Als wir uns ein wenig ausgeruht und Kraft getankt hatten, liefen wir zurück zum Auto und nahmen die letzte Etappe für den heutigen Tag in Angriff bevor es zurück ins Hostel ging. Wir fuhren über viele einspurige Straßen und uns kam kaum eine Menschenseele entgegen. Unterwegs sahen wir auch noch ein schönes Verkehrsschild was uns so noch nie untergekommen war - ein rotes Dreieck auf dem stand "Elderly People". Das mussten wir natürlich gleich mal fotografisch festhalten, sowas gab es in Deutschland nicht.
Endlich erreichten wir unser letztes Ziel- den Neist Point. Eigentlich wollten wir den alten, nicht mehr bewirtschafteten Leuchtturm im Sonnenuntergang fotografieren, aber wie man sieht machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Wir genossen trotz allem die Aussicht und beobachteten die Wellen, wie sie gegen die Steilhänge rauschten. Als es dann langsam dunkel wurde machten wir uns auf den Rückweg zum Hostel, denn wir hatten noch über eine Stunde Fahrt vor uns und freuten uns nach diesem ereignisreichen Tag schon auf unsere Betten um dann wieder fit in den nächsten Tag starten zu können, denn dieser war nicht weniger voll bepackt als der heutige.

Als wir wieder unten am Auto angekommen sind wollten wir eigentlich auf dem Weg zum Coral Beach noch das Dunvegan Castle besuchen, allerdings hatte dieses leider saisonal noch geschlossen. Wir konnten nicht einmal einen Blick darauf erhaschen, da alles umzäunt und zugewachsen war, also fuhren wir weiter. Endlich bekamen wir das Meer zu Gesicht. Als wir uns an den freilaufenden Schafen vorbei geschlängelt hatten, parkten wir unser Auto in der Nähe vom Strand und mussten das letzte Stück mal wieder laufen. Der Weg führte uns vorbei an steinigen Stränden und über eine große Wiese mit alten Mauern. Der Coral Beach an sich war nur eine kleine Bucht mit herrlich weisem Sand. Wir setzten uns ein paar Minuten einfach auf die Wiese hinter dem Strand und beobachteten die wilden Kaninchen, die sich genau dort häuslich eingerichtet und ihr Gängesystem im lockeren Boden gebuddelt hatten. Wir verhielten uns ganz ruhig und konnten sogar das ein oder andere Foto von den Kaninchen schießen, welche neugierig aus Ihrem Bau gekrochen kamen. Als wir uns ein wenig ausgeruht und Kraft getankt hatten, liefen wir zurück zum Auto und nahmen die letzte Etappe für den heutigen Tag in Angriff bevor es zurück ins Hostel ging. Wir fuhren über viele einspurige Straßen und uns kam kaum eine Menschenseele entgegen. Unterwegs sahen wir auch noch ein schönes Verkehrsschild was uns so noch nie untergekommen war - ein rotes Dreieck auf dem stand "Elderly People". Das mussten wir natürlich gleich mal fotografisch festhalten, sowas gab es in Deutschland nicht.
5. Tag - 2. Teil der Isle of Skye
Im Anschluss fuhren wir noch nach Talisk und schauten uns mal im Shop der Talisker Destillerie um, ob man nicht ein schönes Tröpfchen findet. Wir überlegten auch eine Führung mit zu machen, aber das vertagten wir dann erst einmal, denn Destillerien gab es ja in Schottland wie Sand am Meer. Wir schwangen uns nach einem kleinen Coffee to go wieder hinter das Lenkrad und fuhren noch zu Loch Eynord. Dort endete mitten im Nirgendwo einfach die Straße also stellten wir das Auto ab und liefen noch ein Stück bis wir im Wald noch einen Wasserfall auskundschafteten. Da es dann anfing zu Regnen machten wir uns auf den Rückweg zum Hostel und genossen es den restlichen Nachmittag einfach mal nix zu tun und es uns im Hostel gemütlich zu machen.
6. Tag - Von der Isle of Skye nach Fort William
Endlich erreichten wir unser erstes Etappenziel - das Glenfinnan Viaduct am Loch Shiel. Aufmerksamen Harry Potter- Film-guckern dürfte das Viaduct und der dahinter liegende See definitiv bekannt vor kommen. Wir erklommen als erstes den offiziellen Aussichtspunkt von wo aus man zwar einen herrlichen Blick auf Loch Shiel hatte, aber kein so richtig schönes Bild vom Viaduct hinbekam. Also stiefelten wir danach erst einmal runter an den See um uns dort alles ganz genau anzuschauen. Meine liebe Elli hatte natürlich keine bessere Idee, als sich bei 15 °C Außentemperatur in ihren Badeanzug zu werfen und ins Loch Shiel zu springen. Nachdem sie sich ihren Kälteschock gegönnt hatte, haben wir uns dann noch mal zu Fuß Richtung Glenfinnan Viaduct aufgemacht, liefen darunter durch und kletterten dann noch auf einen kleinen Berg in der Nähe um ein Foto zu ergattern, auf dem das Viaduct und das dahinter liegende Loch Shiel zu sehen waren. 7. Tag - Rings um Fort William
Wir stellten unser Auto ab und gingen den Pfad entlang, welcher uns mit einem Warnschild "Vorsicht Lebensgefahr" sehr einladend vorkam, aber das Schild stand nicht ohne Grund dort. Der Weg war sehr steinig und auf der rechten Seite ging es steil runter. Außerdem musste man wieder hohe Stufen erklimmen, große Schritte über kleine Bäche machen und über große Steine hüpfen um den Fluss zu durchqueren. Am Ende standen wir in einem großen Tal und vor uns stürzten sich die Wassermassen des Steall Falls in die Tiefe. Da der Regen uns von oben bis unten durchgeweicht hatte und die Schuhe innen auch schon ihr eigenes Feuchtbiotop erschaffen haben, machten wir uns auf den Rückweg und erreichten unser Auto auch wohlbehalten und lebendig.
Da wir eh einmal in der Stadt waren gingen wir noch fix auf Nahrungssuche bevor wir uns dann auf den Rückweg zum Hostel machten. Im Späten Nachmittag verzog sich dann auch endlich der Regen und ich machte mich noch einmal auf den Weg zum Loch Eil um ein paar schöne Fotos von dem Schiffswrack zu machen, welches dort einsam und verkommen am steinigen Strand liegt. Zurück im Hostel ließen wir den Abend entspannt ausklingen, denn am nächsten Tag hatten wir wieder volles Programm und eine Überraschung für meine Elli hatte ich auch noch parat, aber dazu morgen mehr :)
8. Tag - Von Fort William nach Glasgow
9. Tag - Von Glasgow nach Edinburgh
Wie am Vortag bereits beschlossen, machten wir uns gegen 7 Uhr in der Früh auf den Weg, nachdem wir uns an der Tankstelle erst einmal mit Frühstück und Costa-Kaffee eingedeckt hatten. Wir hatten von anderen Deutschen den Tipp bekommen nach Stirling zu fahren, da man dort eine tolle Aussicht haben sollte und weil das auf dem Weg nach Edinburgh lag, sollte das unser erster Zwischenstop für heute sein. Als erstes hielten wir am Castle wo wir allerdings nicht viel zu Gesicht bekamen, da dies erst um 10Uhr seine Tore für Besucher öffnete und wir keine Lust hatten so lange zu warten. Also machten wir es so gut wie immer - ein paar Bilder von Außen und weiter ging die Reise.
Wir fuhren quasi nur einmal um die Ecke denn wir wollten noch zum National Wallace Monument in Stirling. Eine Seitenstraße bevor es auf den Parkplatz ging verfuhr ich mich und wir wurden von der Polizei angehalten, da ich das Handy zum Navigieren in der Hand hatte. Zum Glück hatte der nette Polizist zum Sonntag Morgen gute Laune und wir führten ein kurzes Gespräch über meinen Fauxpas, ich entschuldigte mich freundlich und dann durften wir weiter fahren. Wir parkten auf dem ausgeschriebenen Parkplatz und nahmen den Anstieg hoch zum Monument in Angriff. Die Anstrengungen wurden dann mit einem wirklich tollen Ausblick belohnt - uns wurde nicht zu viel versprochen. Nachdem wir das nun auch gesehen hatten, fuhren wir nach Edinburgh und checkten wie am ersten Tag im Castle Rock Hostel ein. Im Anschluß starteten wir unsere Tour durch die Stadt. Es war herrlichstes Wetter und die ganze Stadt war voll mit Einheimischen und Touristen, die durch die Gegend liefen oder einfach nur die herrliche März-Sonne zum Entspannen in Parks oder auf Bänken nutzten. Unserer erster Stop war das Castle, da dies direkt auf der anderen Straßenseite auf einem kleinen Hügel lag. Von da aus ging es dann weiter durch viele Gassen, vorbei an alten Kirchen und tollen Gothischen Bauwerken Richtung Scott Monument. Nach einem kleinen Mittagssnack stiefelten wir dann zum Calton Hill- eine der markantesten Erhebungen in Edinburgh. Dort brachten wir ein paar Stunden zu. Wir schauten uns alles an, setzten uns danach auf eine Bank in der Sonne und genossen die Aussicht. Außerdem war es sehr amüsant die Leute zu beobachten. Dort oben befanden sich zwei Grüppchen. Die eine sah aus als wären es Anhänger vom ku klux klan - mit Kapuzen, Umhängen und Fackeln und die zweite Truppe machte einen ziemlich spirituellen Eindruck- als ob sie Tantra oder irgendwas in der Richtung betreiben würden.
Wir liefen dann wieder zurück zum Hostel und beschlossen zum Sonnenuntergang noch einmal hier her zu kommen. Also gesagt getan. Wir waren zwar ein wenig spät dran und die Sonne war schon fast verschwunden, aber es sind trotzdem tolle Bilder entstanden. Außerdem hatte man einen herrlichen Blick auf die beleuchtete Altstadt. Das war der einzige Abend in unserem Urlaub wo wir um Dunkeln noch einmal losgezogen sind und uns sogar einen Absacker im Pub gegönnt haben um den Abend mal gemütlich und typisch schottisch ausklingen zu lassen.
10. Tag - im Süden von Edinburgh
In Melrose angekommen liefen wir eine Runde um das Kloster und machten noch ein paar Bilder bevor wir weiter zum Abbotsford House fuhren. Das schauten wir uns auch noch an und machten uns dann auf den Rückweg nach Edinburgh. Wir fuhren in den Hafen, denn dort liegt die Royal Yacht Britannia - die 83. königliche Yacht von Großbritannien. Beim Italiener vor Ort gönnten wir uns noch einmal ein leckeres Mittagessen und genossen den Blick auf den Hafen. Gegen Nachmittag fuhren wir dann im Berufsverkehr zurück zum Hostel, denn unsere Koffer warteten darauf gepackt zu werden da unser Flieger nach Hause morgen früh beizeiten startete.
Alles in Allem war es ein wahnsinnig toller und ereignisreicher Urlaub. Die Zehn Tage welche wir gemeinsam unterwegs waren kamen einem durch diese Massen an Eindrücken vor wie drei Wochen und ich habe definitiv meine Liebe zu den Roadtrips entdeckt. Man bekommt so viel von Land und Leuten zu Gesicht in der kurzen Zeit. Ich kann nur jedem empfehlen einmal im Leben eine Tour durch Schottland zu machen.
Anbei noch ein paar Impressionen:
| Loch Shiel |
| Glenfinnan Viaduct |
| Glen Coe |
| Glen Coe |
| Glasgow |
| Edinburgh Castle |
| Scott Monument |
| Scott Monument Edinburgh |
| Calton Hill |
| Calton Hill |
| Abbotsford House |
| Lämmchen |
| Royal Yacht Britannia |

Der beste Urlaub, den ich je hatte. LG Elli 😁
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